In dieser Vorlesung „Schöpfungslehre“ erhaltet ihr einen tiefen Einblick in die biblischen Schöpfungstexte und deren Funktion in der theologischen Diskussion. Der Kurs legt besonderen Wert auf das Verständnis der geschöpflichen Personalität und Moralität des Menschen sowie auf die ethischen Implikationen, die sich aus dem Schöpfungsglauben ableiten lassen. Ihr werdet die Bedeutung der Geschöpflichkeit des Menschen erforschen und untersuchen, wie diese Konzepte mit Fragen der menschlichen Freiheit, Verantwortung und Würde verknüpft sind.
Ein zentraler Fokus liegt auf der Beziehung zwischen christlicher Schöpfungslehre und modernen Ansätzen der Nachhaltigkeit. Dabei wird beleuchtet, wie die biblischen Vorstellungen von Schöpfung und die damit verbundene ethische Verantwortung in aktuellen Diskursen zur ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit eingebettet sind. Ihr werdet lernen, wie sich die Lehre von der Einheit von Körper und Seele sowie die transzendentale Dimension des Menschen auf die ethische Gestaltung von Umwelt und Gesellschaft auswirken.
Durch den interdisziplinären Dialog zwischen Schöpfungsglauben und Naturwissenschaften werdet ihr ein fundiertes Verständnis für die Herausforderungen und Chancen der nachhaltigen Gestaltung unserer Welt entwickeln. Der Kurs bietet euch die Möglichkeit, Argumentationssicherheit in Fragen des Naturalismus und der religiösen Weltanschauung zu gewinnen und die Relevanz der christlichen Ethik im Kontext der globalen Krisen zu reflektieren.
– nachhaltige Gesellschaft & Verantwortung
– (Un-)Gleichheiten & soziale Gerechtigkeit
– Transformation & Handeln
Die Veranstaltung wird vom Lehrstuhl für Dogmatik und ökumenische Theologie der katholischen Theologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz durchgeführt. Die dozierende Person steht noch nicht fest.